Zielgruppenanalyse – Wie definiere ich meine Zielgruppe?

Zielgruppenanalyse - Mindsetschmiede - Wie erstelle ich eine Zielgruppendefinition?

Wie definiere ich meine Zielgruppe?

Warum sollte ich eine Zielgruppenanalyse durchführen? – Mit exakt abgestimmten Inhalten kannst du deine Kunden besser erreichen. In der Online-Welt erhöhst du nicht nur die Klick-Raten, sondern auch die Konversion-Raten und damit deinen Umsatz. Zielgruppenorientiertes Marketing ist schon lange bekannt als die Geheimwaffe im Umgang mit seinen Kunden für kleine, mittelständische und Großunternehmen.  Welche Inhalte sind für deine Zielgruppe besonders relevant?
Diese Frage sollte man sich möglichst am Anfang stellen, um seine Marketing-Maßnahmen darauf auszurichten. In diesem Artikel erfährst du, wie du eine Zielgruppenanalyse durchführen kannst, um deine Kunden noch besser kennenzulernen.

„Aber ich kenne meine Kunden doch!“ – Tust du das wirklich?

Für eine erfolgreiche Marketingstrategie ist die genaue Definition deiner Zielgruppe und deren Bedürfnisse unabdingbar, um deine Interessenten zu Kunden zu machen. Durch das Wissen über deine Zielgruppe, kannst du die Inhalte gezielt, in den verschiedenen Phasen der Customer Journey auf die Bedürfnisse deiner Interessenten zuschneiden und ihnen damit tatsächlich weiterhelfen. Und darum sollte es hierbei gehen – du möchtest deinen Kunden einen Nutzen liefern.

1.    Der erste Schritt der Zielgruppendefinition

Am Anfang der Analyse beschäftigt man sich vor allem mit demografischen Merkmalen und legt fest, welche Art von Kunden man eigentlich mit seinen Inhalten ansprechen möchte. Versuche dabei so konkret wie möglich zu sein, ohne die Zielgruppe zu stark einzuschränken. Hier ein paar Beispiele:

  • Beruf
  • Bildung
  • Alter
  • Familienstand
  • Herkunft / Wohnort
  • Einkommen

Solltest du dich im B2B Bereich aufhalten könnte dir das helfen:

  • Finanzen
  • Branche
  • Unternehmensgröße

Je mehr Eigenschaften du miteinbeziehst, desto genauer kannst du deine Inhalte auf die Zielgruppe zuschneiden. Ein konkretes Beispiel im B2C könnte so aussehen:

„Peter ist 36 Jahre alt, ledig, pendelt beruflich bedingt zwischen Berlin und Hamburg und arbeitet im Vertrieb für eine Produktionsfirma für Getränkeautomaten. Peter verdient zwischen 50.000€ und 80.000€ und hat einen Bachelor-Abschluss in BWL“

Diese erste Einschränkung ermöglicht bereits eine recht effektive Targetierung.

2.    Analysiere das Kaufverhalten deiner Zielgruppe

Jetzt heißt es weg von den allgemeinen Definitionen zu kommen und hin zum individuellen Konsumverhalten deiner potenziellen Kunden.  Überlege dir genau wie deine Zielgruppe Inhalte und Produkte konsumieren möchte. Hierzu könnten dir folgende Fragen helfen:

  • Über welche Kanäle kauft deine Zielgruppe?
  • Wann kauft sie?
  • Bevorzugt sie bestimmte Marken?
  • Was kauft sie?
  • Warum kauft sie?
  • Wie oft kauft sie?
  • Wie viel kann und möchte deine Zielgruppe ausgeben?

Um herauszufinden, ob es zeitliche Präferenzen beim Konsumverhalten deiner Zielgruppe gibt, lohnt es sich oft schon einen Blick in Relevante Keywords über Google Trends.

3.    Überprüfe deine Zielgruppenanalyse – Marktforschung

Jetzt haben wir schon eine Menge Hypothesen zu unserer Zielgruppe aufstellen können. Wir wissen allerdings noch nicht, ob das Ergebnis auch unserer Zielgruppe entspricht oder ob wir knapp daran vorbeischießen. Um unsere Zielgruppe zu validieren und kein Marketingbudget unnötigerweise für die falsche Zielgruppe auszugeben, nutzen wir die Mittel der Marktforschung.

Solltest du bereits Daten zu deiner Zielgruppe besitzen (z.B. über erfasste Käufe vom Facebook-Pixel) kannst du diese einfach mit deinem Analyseergebnis validieren. In deinem Facebook Werbeanzeigenmanager erhälst du detaillierte Informationen über deine Zielgruppen. Solltest du aber mit einer selbsterstellten Zielgruppe arbeiten, also einer fiktiven, lohnt es sich diese zu überprüfen.

Mögliche Herangehensweisen findest du in dieser Liste:

Fazit

Mit deiner genau definierten und validierten Zielgruppe kannst du deinen Kunden auf sie zugeschnittene Inhalte liefern – und damit einen echten Nutzen stiften. Sie werden das Gefühl haben von dir verstanden zu werden und erwidern dies mit Vertrauen. Ich hoffe ich konnte dir bei der Erstellung deiner Zielgruppe behilflich sein. Solltest du Interesse an weiteren Inhalten zum Thema (Online-) Marketing haben abonniere am besten jetzt meinen Newsletter!

Du erhälst direkt im Anschluss eine kostenlose Checkliste, um mehr Conversions für deine Werbeanzeigen zu generieren.

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